GIS

Strategische Steuerung kommunaler Entwässerungssysteme

Die Generalentwässerungsplanung (GEP) ist das zentrale Instrument zur langfristigen Sicherstellung und Ertüchtigung der Leistungsfähigkeit kommunaler Kanalnetze. Alternde Infrastruktur, veränderte Niederschlagsmuster, Siedlungsentwicklung und steigende Anforderungen aus Wasserrecht und Gewässerschutz erfordern eine systematische und belastbare Gesamtbetrachtung.

Wir unterstützen Kommunen, Stadtwerke und Zweckverbände bei der Erstellung, Fortschreibung und Umsetzung von Generalentwässerungsplänen – fachlich fundiert, regelwerkskonform und investitionsorientiert.


Zielsetzung der Generalentwässerungsplanung

  • Nachweis der hydraulischen Leistungsfähigkeit bestehender Netze
  • Identifikation hydraulischer und struktureller Defizite
  • Bewertung von Überflutungs- und Rückstaurisiken
  • Entwicklung priorisierter Maßnahmenprogramme
  • Schaffung einer belastbaren Grundlage für Investitionsentscheidungen

Der GEP dient als strategisches Steuerungsinstrument für kurz-, mittel- und langfristige Infrastrukturmaßnahmen.


Leistungsumfang

Datengrundlage und Bestandsanalyse

  • Prüfung und Aufbereitung vorhandener Kanalbestandsdaten
  • Integration von Zustands- und Betriebsdaten
  • GIS-gestützte Netzstrukturierung
  • Plausibilisierung von Einzugsgebieten und Abflussparametern

Eine konsistente Datenbasis ist Voraussetzung für valide Berechnungen.


Hydraulische Modellierung

  • Aufbau hydrodynamischer Kanalnetzmodelle
  • Simulation von Bemessungsregen und Starkregenereignissen
  • Ermittlung von Überstau- und Überflutungspunkten
  • Leistungsfähigkeitsnachweise für Misch-, Schmutz- und Regenwassersysteme

Die Berechnungen erfolgen unter Anwendung aktueller DWA-Regelwerke.


Maßnahmenentwicklung

  • Dimensionierung erforderlicher Ausbaumaßnahmen
  • Bewertung von Netzumbauten, Stauraumkanälen und Rückhalteanlagen
  • Prüfung alternativer Lösungsansätze (zentral/dezentral)
  • Wirtschaftlichkeits- und Variantenvergleich

Ergebnis ist ein priorisierter Maßnahmenkatalog mit Kostenrahmen.


Integration in kommunale Planung

  • Abstimmung mit Bauleitplanung und Siedlungsentwicklung
  • Berücksichtigung geplanter Erschließungsgebiete
  • Koordination mit Straßenbau- und Versorgungsträgern
  • Unterstützung im wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren

Der GEP wird so zu einem integralen Bestandteil der kommunalen Entwicklungsstrategie.


Arbeitsweise

  • Anwendung aktueller DWA-Regelwerke, DIN EN und wasserrechtlicher Vorgaben
  • Modellgestützte, nachvollziehbare Berechnungen
  • Transparente Dokumentation für Verwaltung und Gremien
  • Strukturierte Kosten- und Terminplanung

Zielsetzung

Sicherstellung einer dauerhaft leistungsfähigen, wirtschaftlich tragfähigen und rechtssicheren Entwässerungsinfrastruktur. Die Generalentwässerungsplanung schafft Klarheit über Handlungsbedarf und ermöglicht eine planbare, priorisierte Investitionsstrategie für Kommunen.